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Cannabis Club Webseite

6. Mai 2024|Allgemein, Cannabis Clubs|

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Cannabis Legalisierung in Deutschland: Ein Überblick

8. April 2024|Allgemein, Cannabis Anbau, Cannabis Clubs, Legalisierung|

Seit dem 1. April 2024 ist Cannabis in Deutschland legal. Ein bedeutender Schritt, jedoch anders als viele erwartet haben. Im Gegensatz zu Ländern wie den Niederlanden oder Kanada wird es hierzulande vorerst keine Geschäfte geben, die Cannabisprodukte verkaufen. Auch der Handel mit Keksen, Süßigkeiten, Kuchen, Ölen und anderen Produkten, die Cannabis enthalten, bleibt vorerst untersagt. Die Vermischung von Cannabis mit Tabak, Alkohol oder anderen Aromen ist ebenfalls nicht gestattet.

Modellregionen und Cannabis-Clubs: Zugang und Regulierung

Ursprünglich war geplant, den Verkauf in staatlich lizenzierten Geschäften in Modellregionen zu testen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) plant einen weiteren Gesetzentwurf, um dieses Vorhaben umzusetzen. Städte wie Tübingen, Leipzig, Schwerin, Bremen und andere hatten Interesse bekundet, sich als Cannabis-Modellregionen zu bewerben.

Für die meisten Regionen Deutschlands bedeutet dies jedoch, dass der Zugang zu Cannabis ausschließlich über sogenannte Cannabis-Clubs oder „Cannabis Social Clubs“ möglich ist. Diese Clubs, mit bis zu 500 Mitgliedern, dienen neben dem privaten Anbau als einzige legale Bezugsquelle. Selbst wer nur gelegentlich Cannabis konsumiert, muss einem solchen Club beitreten, da der Verkauf an Nicht-Mitglieder illegal ist.

Legalisierung und Schwarzmarkt: Strafen und Grenzüberschreitungen

Obwohl die Legalisierung erfolgt ist, bleibt der Schwarzmarkt illegal. Der Handel mit Cannabis bleibt strafbar, und einige Strafen wurden sogar verschärft, insbesondere im Hinblick auf den Jugendschutz.

Die Einfuhr von Cannabis aus den Niederlanden bleibt verboten, ebenso wie der Kauf von Cannabis in niederländischen Coffeeshops zum Mitnehmen nach Deutschland. Erlaubt ist hingegen die Einfuhr von Cannabissamen aus der EU zum Anbau für den Eigenkonsum oder für Anbauvereine.

Eigenanbau und Individualität: Möglichkeiten und Grenzen

Für diejenigen, die nicht Teil eines Cannabis-Clubs sein möchten, besteht die Möglichkeit des Eigenanbaus. Privatpersonen dürfen bis zu drei weibliche Cannabis-Pflanzen anbauen, und die Samen oder Stecklinge können auch außerhalb der Clubs erworben werden. Die Regeln für den Betrieb solcher Vereine treten am 1. Juli in Kraft.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der Eigenanbau ausschließlich zum Eigenkonsum gestattet ist. Der Weiterverkauf oder das Verschenken von Cannabis an andere Personen ist untersagt und kann mit Freiheitsstrafen oder Geldstrafen geahndet werden.

Was ist CBD? Ein Überblick über Cannabidiol-Produkte

22. November 2023|Allgemein, CBD Shops|

Einführung in CBD

Mit CBD (Cannabidiol) gekennzeichnete Produkte gewinnen an Popularität, sei es in Form von Öl, Pflegecreme oder Snacks. Doch was genau ist CBD und welche Eigenschaften werden ihm zugeschrieben?

CBD und seine Eigenschaften

CBD, ein Bestandteil der Hanfpflanze, ist bekannt für seine potenziell positiven Eigenschaften auf den menschlichen Körper, ohne die berauschende Wirkung von THC (Tetrahydrocannabinol), einem anderen Cannabinoid.

CBD im Körper

Der menschliche Körper verfügt über ein Cannabinoid-System, das verschiedene Körperfunktionen wie Appetit, Stresslevel, Immunsystem und Schlaf beeinflussen kann.

Rechtlicher Status von CBD in Deutschland

CBD-Produkte sind in Deutschland erhältlich, meist in Form von äußerlich anwendbaren Produkten. Wichtig ist die Beachtung des THC-Gehalts, der den gesetzlichen Grenzwert von 0,2 Prozent nicht überschreiten darf.

Medizinische Anwendung von CBD

Aktuell sind CBD-Medikamente hauptsächlich für die Behandlung seltener Epilepsieformen vorgesehen. Andere potenzielle Vorteile von CBD wie Aknebehandlung, Angstlinderung und Schmerzreduktion sind noch nicht ausreichend durch Studien belegt.

Effektivität von CBD

Die Wirkung von CBD variiert je nach Anwender und Produkt und hängt von Faktoren wie Körpergewicht, Stoffwechsel und CBD-Gehalt ab.

Bezugsquellen für CBD

CBD-Produkte sind in spezialisierten Läden, Drogeriemärkten, Apotheken und Online erhältlich. Es wird empfohlen, auf unabhängige Schadstoffprüfungen zu achten, um die Sicherheit des Produkts zu gewährleisten.

Mit dem Kürzel CBD werden seit einiger Zeit immer mehr Produkte angepriesen. Ob als Öl, in Pflegecreme oder zum Naschen: CBD liegt im Trend. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff CBD eigentlich genau und hat es wirklich so viele positive Eigenschaften, wie oft behauptet wird?

 

CBD steht für den Wirkstoff Cannabidiol. Die Ähnlichkeit des Wortes zu „Cannabis“ ist kein Zufall, denn Cannabidiol gehört zu den Cannabinoiden, also den Stoffen der Hanfpflanze. Zu den bekanntesten dieser Stoffe zählt neben THC eben auch CBD.

THC, das ist die Abkürzung für Tetrahydrocannabinol, hat eine berauschende Wirkung auf Konsumenten und fällt daher unter das Betäubungsmittelgesetz. THC wird schon seit Längerem auch als Medizin eingesetzt, weil es viele positive Effekte auf den menschlichen Organismus haben kann.

CBD hat keine berauschende Wirkung, ihm werden aber dennoch viele hilfreiche Eigenschaften zugeschrieben, die auch THC haben soll. Daher wird CBD oft als die mildere Variante von THC angesehen.

 

Wie wirkt CBD auf den Körper?

Es klingt vielleicht verblüffend, aber der menschliche Körper hat tatsächlich ein sogenanntes Cannabinoid-System. Gemeint ist damit ein regelndes System, das durch das Andocken von Cannabinoiden an bestimmten Rezeptoren Einfluss auf den Körper nimmt. Bisher ist bekannt, dass das Cannabinoid-System vielfältige Funktionen des Körpers regulieren kann. Es hat unter anderem einen Einfluss auf den Appetit, auf das Stresslevel sowie auf Immunsystem und Schlaf.

 

Ist CBD in Deutschland legal?

Produkte mit CBD sind in Deutschland ganz normal im Handel erhältlich. Bei den frei verkäuflichen Produkten handelt es sich meist um solche, die äußerlich angewendet werden. Das liegt daran, dass CBD laut dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bisher nicht als Lebensmittel zugelassen ist.

Das gilt auch für die beliebten CBD-Öle. Zwar gibt es viele Websites, die die Einnahme über die Zunge empfehlen, die Hersteller selbst vermarkten ihre Produkte allerdings stattdessen als Aromaöle. Es werden hin und wieder auch vermeintliche CBD-Produkte für den Verzehr angeboten, etwa Fruchtgummis. Hierbei handelt es sich aber oft um Artikel, die Hanfsamenöl enthalten und kein reines CBD-Öl. Hanfsamenöl wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen, die gar kein CBD enthalten. Es lohnt sich also, ganz genau die Verpackung zu studieren.

Entscheidend für die Legalität von CBD-Produkten ist ebenfalls deren THC-Gehalt. CBD-Produkte enthalten kleine Mengen THC. Das liegt daran, dass CBD aus der Hanfpflanze gewonnen wird, die ja ebenfalls THC enthält. THC ist jedoch eine unter das Betäubungsmittelgesetz fallende Substanz und darf nicht frei verkauft werden. Es ist technisch oft nicht möglich, das THC bei der Herstellung von CBD-Produkten rückstandsfrei herauszufiltern. Es gilt ein Grenzwert von 0,2 Prozent THC, der nicht überschritten werden darf.

Laut der Verbraucherzentrale wurden bei Kontrollen in der Vergangenheit fast die Hälfte der überprüften CBD-Produkte beanstandet, da sie deutlich zu viel THC enthielten. Es ist beim Kauf von CBD-Produkten also Vorsicht angebracht.

 

Wogegen hilft CBD?

Die bisher erhältlichen CBD-Medikamente sind für die Verschreibung an Patienten mit einer seltenen Form der Epilepsie vorgesehen. Sie sollen die Häufigkeit von epileptischen Anfällen senken.

Neben der Wirksamkeit gegen epileptische Anfälle werden CBD diverse heilende Wirkungen nachgesagt. So wird beispielsweise behauptet, CBD könne gegen Akne helfen, Unruhe beseitigen und Schmerzen lindern. Auch gegen Ängste und Entzündungen soll der Wirkstoff angeblich helfen. Ein Wundermittel also? Leider ist bisher keine dieser Behauptungen hinreichend durch klinische Studien belegt worden.

Die meisten dem CBD zugeschriebenen Wirkungen basieren auf Erfahrungsberichten von Anwendern. Solche Berichte können jedoch irreführend sein. Das liegt nicht nur daran, dass Erfahrungsberichte im Internet ohnehin mit einer gehörigen Portion Skepsis begegnet werden sollte. Vielmehr ist die Vermutung naheliegend, dass es sich bei den Wirkungen um ein Placebo handeln könnte.

Ein Placebo ist ein Medikament, das keinen echten Wirkstoff enthält, aber trotzdem eine Wirkung auf den Patienten hat. Damit einem Stoff eine echte Wirkung bestätigt werden kann, muss dieser besser wirken als ein solches Placebo. Für die meisten Wirkungen, die CBD haben soll, wurde dies jedoch bisher nicht untersucht.

 

Wann wirken CBD Tropfen?

Wie schnell und wie lange CBD-Tropfen wirken, ist schwer zu beantworten, weil die Wirkung stark von Anwender zu Anwender und von Produkt zu Produkt schwankt.

Abhängig ist das vom eigenen Körper, beispielsweise vom Körpergewicht, dem Stoffwechsel, der Empfindsamkeit und dem Alter. Ein weiterer Faktor ist der Gehalt an CBD im gewählten CBD-Öl. Je höher dieser ist, desto länger dürfte die Wirkung ausfallen.

 

Wo kann man CBD kaufen?

CBD-Produkte gibt es mittlerweile bei vielen verschiedenen Händlern und die Auswahl ist riesig. In größeren Städten gibt es außerdem häufig auf CBD oder Hanf spezialisierte Läden direkt vor Ort. Manchmal kann man CBD-Öl sogar bei Drogeriemärkten wie Rossmann kaufen. Und auch Apotheken haben in der Regel CBD-Öle im Angebot.

Am einfachsten bekommt man CBD-Produkte jedoch im Internet. Amazon hat beispielsweise mehrere CBD- und Hanföle von Marketplace-Händlern im Angebot. Es gibt auch viele Online-Shops, die sich ganz auf den Verkauf von entsprechenden Hanf-Produkten konzentrieren.

Wo auch immer man CBD-Produkte kauft: Man sollte darauf achten, dass diese von einem unabhängigen Institut auf Schadstoffe geprüft wurden. So weiß man, dass man ein sicheres Produkt bekommt.

Zeit für einen Wandel: Warum das Cannabis-Gesetz eine Chance verdient

19. Oktober 2023|Allgemein, Cannabis Clubs, Legalisierung|

Die Debatte um die Legalisierung von Cannabis in Deutschland ist voll im Gange, vor allem nach dem jüngsten Entwurf des Cannabis-Gesetzes im Bundestag. Dieser Schritt war längst überfällig, da sich die Meinungen über die Legalisierung von Cannabis in den letzten Jahren deutlich verändert haben. Andere Länder, darunter Kanada, die Niederlande und mehrere US-Bundesstaaten, haben bereits positive Erfahrungen mit der Legalisierung gemacht. Nun ist es an der Zeit, dass Deutschland diesen progressiven Weg betrachtet und das Potenzial erkennt, das eine kontrollierte Legalisierung mit sich bringt.

Der aktuelle Gesetzesentwurf sieht vor, den Besitz von bis zu 25 Gramm Cannabis für Erwachsene zu entkriminalisieren und den Anbau von bis zu drei weiblichen Pflanzen für den persönlichen Gebrauch zu erlauben. Dies ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, um den Schwarzmarkt zu bekämpfen und die Verbraucher besser zu schützen. Die kontrollierte Abgabe von Cannabis in lizenzierten Geschäften, wie im Ampel-Koalitionsvertrag vorgesehen, bietet eine sichere und regulierte Alternative zum aktuellen illegalen Markt.

Kritiker argumentieren, dass die Legalisierung, insbesondere für junge Menschen bis 25 Jahre, riskant sein könnte, da ihre Gehirnentwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Während dies ein berechtigtes Anliegen ist, zeigen Studien aus anderen Ländern, dass durch geeignete Aufklärungs- und Präventionsprogramme die Risiken minimiert werden können. Gesundheitsminister Karl Lauterbach plant bereits solche Programme, um die Aufklärung zu fördern und Hilfe für diejenigen anzubieten, die sie benötigen.

Es gibt auch Bedenken hinsichtlich der Kommerzialisierung des Cannabis-Anbaus, die durch die Einrichtung von Cannabis Social Clubs gemildert werden könnte. Diese Vereine würden eine kontrollierte Umgebung für den Anbau und die Abgabe von Cannabis bieten, was den Zugang für Minderjährige erschwert und die Qualität und Sicherheit des Produkts gewährleistet.

Ein weiteres Argument gegen die Legalisierung ist die fehlende wissenschaftliche Evidenz über die Langzeitwirkungen von Cannabis. Dies ist jedoch eher ein Argument für die Legalisierung, da eine regulierte Umgebung die Durchführung umfassender Forschungen ermöglichen würde.

Der Weg zur vollständigen Legalisierung mag noch mit Hindernissen versehen sein, aber es ist ein notwendiger Schritt, um den Wandel herbeizuführen. Durch eine fortschrittliche und gut durchdachte Gesetzgebung kann Deutschland sowohl die öffentliche Gesundheit als auch die Freiheit und Rechte seiner Bürger schützen. Die vorgeschlagene Cannabis-Reform bietet eine solide Grundlage, um diesen Wandel zu beginnen und sollte daher die volle Unterstützung des Bundestages erhalten.

Wie gründet man einen Cannabis Club?

12. Oktober 2023|Allgemein, Cannabis Clubs, Legalisierung|

Ich bin kein Rechtsanwalt oder Experte für deutsche Gesetzgebung, aber die Gründung eines Cannabis Clubs in Deutschland ist eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Cannabis ist noch in Deutschland größtenteils illegal, es sei denn, es wird aus medizinischen Gründen verschrieben. Selbst dann gibt es strenge Vorschriften.

Wenn du trotzdem einen „Cannabis-Club“ gründen möchtest, der sich beispielsweise für die Legalisierung einsetzt oder Informationen bereitstellt, könntest du folgende Schritte in Betracht ziehen:

  1. Recherche: Informiere dich gründlich über die Gesetze und Vorschriften, die in Deutschland für Cannabis gelten.
  2. Zielsetzung: Definiere klar, was der Club erreichen soll. Ist es ein Aktivismus-Club, ein Informationsaustausch oder etwas anderes?
  3. Rechtsform: Entscheide, welche Rechtsform am besten passt. Ein eingetragener Verein (e.V.) könnte eine Option sein.
  4. Satzung: Erstelle eine Satzung, die die Ziele und Regeln des Clubs festlegt. Lass diese von einem Anwalt überprüfen.
  5. Mitglieder: Du brauchst Mitglieder, die deine Ziele teilen. Mindestens 7 Erwachsene, die in Deutschland leben.
  6. Gründungstreffen: Halte ein offizielles Gründungstreffen ab und wähle einen Vorstand.
  7. Eintrag ins Vereinsregister: Nach der Gründung muss der Verein ins Vereinsregister eingetragen werden.
  8. Finanzen: Kläre die Finanzierung. Mitgliedsbeiträge, Spenden oder Fördermittel könnten hier in Frage kommen.
  9. Öffentlichkeitsarbeit: Nutze deine Kenntnisse, um den Club bekannt zu machen. Social Media, eine Website oder ein Blog könnten hilfreich sein.
  10. Aktivitäten: Plane und führe Veranstaltungen, Treffen und andere Aktivitäten durch, die im Einklang mit den Zielen des Clubs stehen.

Recherche

Bevor du überhaupt anfängst, einen Cannabis-Club zu gründen, ist es wichtig, die Gesetze und Vorschriften zu kennen, die in Deutschland für Cannabis gelten. Hier ein paar Grundlagen:

  • Betäubungsmittelgesetz (BtMG): Cannabis ist in Deutschland ein Betäubungsmittel und fällt unter das Betäubungsmittelgesetz. Der Anbau, Handel, Besitz und Konsum sind grundsätzlich illegal.
  • Medizinisches Cannabis: Seit 2017 ist medizinisches Cannabis in Deutschland legal, aber nur für Patienten mit einer entsprechenden Verschreibung.
  • CBD: Cannabidiol (CBD) ist eine nicht-psychoaktive Komponente von Cannabis. Produkte mit einem THC-Gehalt von weniger als 0,2% sind in Deutschland legal.
  • Strafverfolgung: Die Strafverfolgung kann von Bundesland zu Bundesland variieren. In einigen Fällen kann der Besitz von geringen Mengen Cannabis zu einer Einstellung des Verfahrens führen, aber das ist keine Garantie.
  • Aktivismus und Petitionen: Es gibt bereits Organisationen und Initiativen, die sich für die Legalisierung von Cannabis einsetzen. Ein Überblick über deren Arbeit könnte hilfreich sein.
  • Rechtliche Grauzonen: Es gibt immer wieder Diskussionen um „Cannabis Social Clubs“ als mögliche rechtliche Grauzone. Aber Vorsicht: Das ist ein riskantes Unterfangen und könnte rechtliche Konsequenzen haben.

 

Zielsetzung

Bevor du loslegst, solltest du dir klar darüber sein, was du mit deinem Cannabis-Club erreichen möchtest. Hier sind einige Fragen, die du dir stellen könntest:

  • Ist es ein Aktivismus-Club? Willst du dich für die Legalisierung von Cannabis einsetzen? Wenn ja, wie genau möchtest du das tun? Durch Petitionen, Informationsveranstaltungen oder vielleicht sogar durch Lobbyarbeit?
  • Ist es ein Informationsaustausch? Möchtest du einen sicheren Raum schaffen, in dem Menschen sich über die medizinischen, wirtschaftlichen oder kulturellen Aspekte von Cannabis informieren können?
  • Ist es ein Netzwerk? Vielleicht willst du eine Plattform für Menschen schaffen, die in der legalen Cannabis-Industrie arbeiten oder daran interessiert sind.
  • Ist es eine Kombination? Vielleicht möchtest du mehrere dieser Elemente kombinieren.
  • Was ist mit dem rechtlichen Rahmen? Je nach Zielsetzung könnten unterschiedliche Gesetze und Vorschriften gelten. Ein Club, der sich auf medizinisches Cannabis konzentriert, hat wahrscheinlich andere rechtliche Herausforderungen als ein Club, der sich für die allgemeine Legalisierung einsetzt.

Die Zielsetzung wird dir nicht nur dabei helfen, Mitglieder zu gewinnen, sondern auch, wenn du die Satzung schreibst, die Rechtsform wählst und Fördermittel beantragst. Es ist also wirklich wichtig, dass du dir hierüber klar wirst.

 

Rechtsform

Die Rechtsform deines Clubs hat Auswirkungen auf viele Aspekte, von der Haftung bis zur Steuerpflicht. In Deutschland sind für solche Initiativen oft die folgenden Rechtsformen relevant:

  • Eingetragener Verein (e.V.): Das ist die klassische Form für gemeinnützige Organisationen und Clubs. Ein e.V. hat den Vorteil, dass er rechtlich als eigenständige Person gilt und du damit persönlich weniger haftest. Allerdings gibt es auch viele Formalitäten, wie die Eintragung ins Vereinsregister und die jährliche Mitgliederversammlung.
  • Nicht eingetragener Verein: Das ist die informellere Variante. Hier gibt es weniger Bürokratie, aber die Mitglieder können persönlich haftbar gemacht werden.
  • GmbH oder UG: Wenn dein Club eher kommerziell ausgerichtet ist, könnten diese Rechtsformen in Frage kommen. Das ist aber eher unwahrscheinlich, wenn es um ein sensibles Thema wie Cannabis geht.
  • Initiative oder Projekt: Wenn du erst mal klein Anfangen willst, könntest du auch einfach eine lockere Initiative oder ein Projekt starten und später entscheiden, ob du eine formelle Rechtsform wählst.

 

Satzung

Die Satzung ist sozusagen das Regelwerk deines Clubs. Sie legt fest, wie der Club organisiert ist, was die Ziele sind und wie Entscheidungen getroffen werden. Hier einige Punkte, die du in der Satzung klären solltest:

  • Zweck des Vereins: Was ist das Hauptziel? Das sollte klar und deutlich formuliert sein.
  • Mitgliedschaft: Wer kann Mitglied werden und wie? Gibt es verschiedene Arten von Mitgliedschaften?
  • Beiträge: Werden Mitgliedsbeiträge erhoben? Wenn ja, wie viel und wie oft?
  • Vorstand: Wer gehört zum Vorstand und wie wird er gewählt?
  • Mitgliederversammlung: Wie oft findet sie statt und wie werden Beschlüsse gefasst?
  • Auflösung des Vereins: Unter welchen Bedingungen kann der Verein aufgelöst werden?
  • Haftung: Wie ist die Haftung geregelt, insbesondere weil es sich um ein heikles Thema wie Cannabis handelt?

Es ist wirklich wichtig, dass du die Satzung von einem Anwalt überprüfen lässt, besonders wegen der rechtlichen Grauzonen, die bei einem Thema wie Cannabis auftreten können.

 

Mitglieder

Ein Club ist nur so stark wie seine Mitglieder. Hier sind ein paar Dinge, die du beachten solltest:

  • Gründungsmitglieder finden: Es müssen mindestens 7 Erwachsene, die in Deutschland leben, sein .
  • Mitgliederwerbung: Überlege dir, wie du Mitglieder gewinnen kannst.  Social Media, Newsletter und Mundpropaganda sind oft gute Wege, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
  • Mitgliedsbeiträge: Entscheide, ob und wie viel Beitrag die Mitglieder zahlen sollen. Das könnte eine wichtige Einnahmequelle sein, aber es könnte auch potenzielle Mitglieder abschrecken.
  • Mitgliederversammlung: Das ist der Ort, an dem wichtige Entscheidungen getroffen werden. Überlege dir, wie oft sie stattfinden soll und wie du eine hohe Beteiligung sicherstellen kannst.
  • Engagement: Überlege dir, wie du die Mitglieder aktiv im Club halten kannst. Das könnte durch regelmäßige Treffen, Workshops oder andere Veranstaltungen sein.
  • Interne Kommunikation: Ein regelmäßiger Newsletter oder eine Mitglieder-App könnten hier sinnvoll sein, um alle auf dem Laufenden zu halten.
  • Rechte und Pflichten: Diese sollten klar in der Satzung verankert sein, damit jeder weiß, was er erwarten kann und was von ihm erwartet wird.

Mitglieder sind das Rückgrat deines Clubs, also investiere Zeit und Energie in die Gemeinschaft. Und vergiss nicht, dass du als Gründer oder Vorstand eine Vorbildfunktion hast.

 

Gründungstreffen

Das Gründungstreffen ist ein wichtiger Meilenstein. Hier werden die Weichen für die Zukunft des Clubs gestellt. Ein paar Dinge, die du beachten solltest:

  • Einladung: Sorge dafür, dass alle potenziellen Mitglieder rechtzeitig eingeladen werden. Die Einladung sollte alle wichtigen Infos enthalten: Datum, Uhrzeit, Ort und Agenda.
  • Agenda: Plane die Themen, die besprochen werden sollen. Dazu gehören in der Regel die Vorstellung der Satzung, die Wahl des Vorstands und die Festlegung der Mitgliedsbeiträge.
  • Protokoll: Es sollte ein Protokoll des Treffens angefertigt werden, das alle wichtigen Entscheidungen und Abstimmungen festhält.
  • Vorstandswahl: Der Vorstand wird in der Regel auf dem Gründungstreffen gewählt. Überlege dir im Voraus, wer für welche Position geeignet wäre.
  • Notar: Für die Eintragung ins Vereinsregister brauchst du ein notariell beglaubigtes Protokoll. Ein Notar sollte also beim Gründungstreffen anwesend sein oder das Protokoll im Nachhinein beglaubigen.
  • Stimmung: Das Gründungstreffen ist auch eine gute Gelegenheit, die Mitglieder zu motivieren und für die Sache zu begeistern. Vielleicht kannst du hier auch deine Online-Marketing-Skills einsetzen, um das Event zu promoten oder später darüber zu berichten.

Das Gründungstreffen legt den Grundstein für alles Weitere, also nimm dir die Zeit, es gut zu planen und durchzuführen.

 

Eintrag ins Vereinsregister

Nachdem das Gründungstreffen stattgefunden hat und der Vorstand gewählt ist, ist der nächste Schritt die Eintragung ins Vereinsregister. Das macht deinen Club offiziell und bringt einige Vorteile mit sich, aber auch Pflichten. Hier ein paar Dinge, die du wissen solltest:

  • Notarielles Protokoll: Du brauchst ein notariell beglaubigtes Protokoll des Gründungstreffens sowie eine beglaubigte Satzung.
  • Antrag: Der Antrag zur Eintragung muss beim zuständigen Amtsgericht gestellt werden. Das macht in der Regel der Vorstand.
  • Kosten: Die Eintragung ist nicht kostenlos. Die Gebühren können variieren, also informiere dich im Voraus.
  • Vereinsname: Der Name des Vereins muss eindeutig sein und darf nicht mit bereits existierenden Vereinen verwechselt werden können.
  • Gemeinnützigkeit: Wenn dein Verein gemeinnützige Ziele verfolgt, kannst du eine entsprechende Anerkennung beim Finanzamt beantragen. Das bringt steuerliche Vorteile, aber auch zusätzliche Auflagen.
  • Transparenz: Ein eingetragener Verein muss bestimmte Informationen veröffentlichen und ist zu einer gewissen Transparenz verpflichtet.
  • Haftung: Mit der Eintragung ins Vereinsregister wird der Verein zu einer juristischen Person. Das begrenzt die Haftung der Mitglieder, bringt aber auch Pflichten mit sich, wie zum Beispiel die jährliche Mitgliederversammlung und ggf. die Veröffentlichung eines Jahresberichts.

 

Finanzen

Ohne Moos nix los, wie man so schön sagt. Ein Club braucht auch finanzielle Mittel, um seine Ziele zu erreichen. Hier ein paar Tipps:

  • Mitgliedsbeiträge: Das ist die einfachste und direkteste Art, Geld einzunehmen. Überlege dir, wie hoch die Beiträge sein sollen und wie oft sie fällig werden.
  • Spenden: Je nachdem, was der Zweck deines Clubs ist, könnten Spenden eine wichtige Einnahmequelle sein. Es gibt viele Plattformen, die das Sammeln von Spenden erleichtern.
  • Fördermittel: Es gibt verschiedene Stellen, die Fördermittel für gemeinnützige Projekte zur Verfügung stellen. Das kann eine gute Möglichkeit sein, an Startkapital zu kommen.
  • Veranstaltungen: Mit Events, Workshops oder anderen Veranstaltungen kannst du nicht nur Aufmerksamkeit erregen, sondern auch Geld verdienen.
  • Merchandising: Je nachdem, wie bekannt dein Club wird, könnten auch Merchandising-Artikel wie T-Shirts oder Sticker eine Einnahmequelle sein.
  • Transparenz: Sei transparent darüber, wie das Geld verwendet wird. Das schafft Vertrauen und kann weitere Spenden oder Mitglieder anlocken.
  • Buchführung: Ein ordentliches Finanzmanagement ist unerlässlich. Je nach Größe und Umsatz deines Clubs könntest du sogar einen Steuerberater brauchen.

 

Öffentlichkeitsarbeit

Ein Club lebt von seiner Sichtbarkeit und seinem Einfluss. Ein paar Anregungen:

  • Website: Eine professionelle Website ist heutzutage fast unerlässlich. Sie dient als Anlaufstelle für Interessierte und als Plattform für deine Inhalte. Ich helfe dir dabei gerne. Schreib mir einfach hier.
  • Social Media: Nutze Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter, um eine Community aufzubauen und deine Botschaft zu verbreiten.
  • Newsletter: Ein regelmäßiger Newsletter kann helfen, deine Mitglieder und Interessenten auf dem Laufenden zu halten.
  • Pressearbeit: Versuche, Kontakte zu Journalisten und Medien aufzubauen. Pressemitteilungen und Artikel können viel Aufmerksamkeit generieren.
  • Events: Veranstaltungen, Workshops oder Webinare sind nicht nur gute Einnahmequellen, sondern auch hervorragende Möglichkeiten zur Netzwerkbildung und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Kooperationen: Überlege, ob Partnerschaften mit anderen Organisationen oder Unternehmen sinnvoll sein könnten. Das kann die Reichweite erhöhen und zusätzliche Ressourcen bringen.
  • Content Marketing: Erstelle qualitativ hochwertige Inhalte, die deine Zielgruppe interessieren. Das können Blogposts, Videos oder Podcasts sein.

Aktivitäten

Ein Club lebt von dem, was er tut, nicht nur von dem, was er sagt. Hier sind einige Ideen für Aktivitäten, die du in Betracht ziehen könntest:

  • Treffen: Regelmäßige Treffen sind wichtig, um die Mitglieder aktiv und engagiert zu halten. Das können formelle Versammlungen, aber auch lockere Stammtische sein.
  • Workshops und Seminare: Bildungsveranstaltungen können ein wichtiger Teil deines Clubs sein, besonders wenn es um ein komplexes Thema wie Cannabis geht.
  • Öffentliche Veranstaltungen: Podiumsdiskussionen, Filmabende oder andere Events können helfen, Aufmerksamkeit zu erregen und die Botschaft zu verbreiten.
  • Online-Aktivitäten: Webinare, Online-Kurse oder Social-Media-Kampagnen können eine gute Ergänzung zu physischen Veranstaltungen sein.
  • Lobbyarbeit: Wenn dein Club politische Ziele hat, könnte Lobbyarbeit ein wichtiger Aspekt sein. Das kann von der Teilnahme an öffentlichen Anhörungen bis hin zu direkten Gesprächen mit Entscheidungsträgern reichen.
  • Community-Projekte: Je nach Zielsetzung könnten auch praktische Projekte wie die Unterstützung von medizinischen Cannabis-Patienten oder Aufklärungsarbeit in Schulen sinnvoll sein.
  • Fundraising: Spendenaktionen oder Crowdfunding können nicht nur Geld bringen, sondern auch die Sichtbarkeit und das Engagement erhöhen.

Wenn du Hilfe bei der Webseite brauchst, kann ich dich kostenlos beraten worauf du achten solltest. Wenn du einen Anwalt zum Thema Cannabis Club Vereinsgründung suchst, habe ich bei meiner Recherche diesen gefunden. Ich bekomme dafür kein Geld.